Das Mentorensystem

Mit der Erweiterung „Shadowlands“ wurde das Mentorenprogramm eingeführt. Das soll dazu dienen, neuen Spielern zügig Fragen zu beantworten. In diesem Artikel erfährst du, was du dazu wissen musst.

Wie funktioniert das System?

Im Mentorensystem gibt es zwei „Rollen“, die Einsteiger und die Mentoren. Wenn du einen neuen World of Warcraft Account erstellst, wirst du direkt als Einsteiger eingestuft. Für die Mentoren wirst du dann speziell gekennzeichnet, damit sie wissen, wer eventuell Hilfe braucht.

Als Einsteiger kannst du dann auch direkt auf den Einsteigerchat zugreifen. Das ist ein öffentlicher Chat, den nur Anfänger und Mentoren sehen können. Am besten ist es also, wenn du deine Fragen dort schreibst. Wenn jemand eine Antwort für dich hat wird er sich entweder bei dir direkt melden oder auch im Einsteigerchat antworten.

Was sind Mentoren?

Oft werden Mentoren mit GMs (Gamemaster, so etwas wie Admins) verwechselt. Mentoren sind allerdings ganz „normale“ Spieler mit langer Spielerfahrung in World of Warcraft. Um Mentor zu werden müssen diese Spieler einige Voraussetzungen erfüllen, die sollen uns an dieser Stelle aber nicht kümmern.

Mentoren erkennst du an einer grünen Fahne. Schreib sie also ruhig an, wenn du Fragen hast. Bedenke aber auch, dass Mentoren, wie vorhin erwähnt, ganz normale Spieler sind und daher nicht immer Zeit für deine Fragen haben. Zudem kann es natürlich auch vorkommen, dass die Mentoren keine Antwort parat haben, schließlich kann nicht jeder alles wissen. Meiner Erfahrung nach kann den allermeisten Neulingen aber geholfen werden. Deine Chancen auf Hilfe steigen, wenn du deine Fragen in den Einsteigerchat schreibst, da dort dann mehrere Mentoren mitlesen. Irgendjemand hat dann bestimmt Antworten für dich.

Mentoren machen das ganze freiwillig und ohne Bezahlung oder Belohnung. Sei also nett zu ihnen. Ab und zu werden Einsteiger auch unfreundlich, wenn ihnen niemand helfen kann, das ist für uns Mentoren eher demotivierend.

Hinweis

Mentoren haben im Spiel auch keine Sonderrechte, sie können dir also leider nicht helfen, wenn du technische Probleme hast, dazu musst du dich dann an einen Gamemaster wenden. Wie das geht kannst du hier sehen.

Das Runenschnitzen

Mithilfe des Runenmetzes in Torghast hast du die Möglichkeit, eigene legendäre Gegenstände herzustellen. Der Vorteil: du kannst dir so dein ganz individuelles Wunschitem herstellen. Natürlich kannst du dir auch mehrere legendäre Gegenstände herstellen, um für verschiedene Situationen vorbereitet zu sein. Getragen werden kann jedoch immer nur ein legendärer Gegenstand gleichzeitig. Von Situation zu Situation musst du dich also hin und wieder mal „Umziehen“. Um einen legendären Gegenstand herstellen zu können, musst du zunächst einmal die Grundmaterialien beschaffen.

Die Materialien

Für die Herstellung eines legendären Gegenstandes sind vier „Zutaten“ notwendig. Ein Basisitem, eine legendäre Macht, sowie zwei Runen.

Das Basisitem

Das Basisitem ist das Grundmaterial, zu dem dann später der legendäre Gegenstand wird. Wählst du also einen Helm aus, bekommst du einen legendären Helm. Nimmst du ein Schulterstück, wird es ein legendäres Schulterstück und so weiter. Die Basisitems können über die Handwerksberufe hergestellt werden. Du kannst dir also von einem Freund dein Wunschitem herstellen lassen oder es auch im Auktionshaus kaufen. Die Basisitems haben verschiedene Ränge, nach denen sich dann das Itemlevel des hergestellten Gegenstands richtet. Je höher der Rang also, desto höher das Itemlevel des legendären Gegenstands, desto besser.

Je nach Rüstungsklasse heißen die Basisitems übrigens anders:

Beachte bitte, dass der Umhang immer aus Stoff ist und du ihn daher in der Übersicht der Stoffrüstungsteile findest. Ringe und Halsketten findest du unter „Sonstiges“

Hinweis

Stoffrüstung

Gramschleierarmschienen (Armschienen)
Gramschleierfäustlinge (Handschuhe)
Gramschleiergürtel (Gürtel)
Gramschleierhose (Hose)
Gramschleierkapuze (Helm)
Gramschleierrobe (Brustrüstung)
Gramschleiersandalen (Schuhe)
Gramschleierschiftung (Schulterrüstung)
Gramschleiercape (Umhang)

Lederrüstung

Umbralederarmschützer (Armschienen)
Umbralederstulpen (Handschuhe)
Umbraledertaillenschutz (Gürtel)
Umbraledergamaschen (Hose)
Umbralederhelm (Helm)
Umbralederweste (Brustrüstung)
Umbraledertreter (Schuhe)
Umbralederschulterstücke (Schulterrüstung)

Kettenrüstung

Knochenschmetternde Armschützer (Armschienen)
Knochenschmetternde Stulpen (Handschuhe)
Knochenschmetternder Taillenschutz (Gürtel)
Knochenschmetternde Beinschützer (Hose)
Knochenschmetternder Helm (Helm)
Knochenschmetternde Weste (Brustrüstung)
Knochenschmetternde Treter (Schuhe)
Knochenschmetternde Schulterstücke (Schulterrüstung)

Plattenrüstung

Schattenschreckarmschützer (Armschienen)
Schattenschreckstulpen (Handschuhe)
Schattenschrecktaillenschutz (Gürtel)
Schattenschreckbeinschützer (Hose)
Schattenschreckhelm (Helm)
Schattenschreckbrustplatte (Brustrüstung)
Schattenschrecksabatons (Schuhe)
Schattenschreckschulterstücke (Schulterrüstung)

Sonstiges

Schattenschreckhalskette (Halskette)
Schattenschreckring (Ring)

Die legendäre Macht

Die legendäre Macht ist der Bonuseffekt, den dein Gegenstand nach der Herstellung hat. Es gibt recht viele verschiedene, allerdings kannst du nicht jede Macht auf jedes Basisitem anwenden. Bei der jeweiligen Macht steht immer dabei, in welches Rüstungsteil du sie schnitzen kannst (beispielsweise nur auf Kopf, Schulter, Beine). Ein wenig Einschränkung ist also doch da. Du kannst allerdings ein und dieselbe Macht in mehrere legendäre Gegenstände schnitzen. Wie oben erwähnt kannst du aber immer nur einen legendäreren Gegenstand gleichzeitig tragen. Die Mächte bekommst du aus verschiedenen Quellen, beispielsweise indem du bestimmte Quests absolvierst oder bestimmte Bosse tötest. Du bekommst dann „Erinnerungen des Runenmetzes“, die du zum Runenmetz bringen kannst. Danach steht dir die legendäre Macht jederzeit zur Verfügung.

Die Runen

Die Runen beinhalten Sekundäre Werte für deinen legendären Gegenstand. Du kannst also zwei Sekundärwerte frei kombinieren, um den Gegenstand genau an deine Klasse bzw. Spielweise anzupassen. Es müssen jedoch zwei verschiedene Runen/Sekundärwerte sein, du kannst nicht zwei mal Tempo in deinen Gegenstand schnitzen. Die Runen können von Inschriftenkundlern hergestellt werden. Du kannst sie dir also wie die Basisitems herstellen lassen oder kaufen.

Zudem verlangt der Runenmetz noch eine Bezahlung in Form von „Seelenasche“. Diese bekommst du in Torghast. Wenn du also legendäre Gegenstände herstellen möchtest, kommst du um den Turm der verdammten nicht herum. Wenn du keine Ahnung hast, wovon ich hier gerade spreche, schau hier einmal vorbei.

Die Herstellung

Die Herstellung ist denkbar einfach. Sprich einfach mit dem Runenmetz in Torghast und bitte ihn einen legendären Gegenstand für dich herzustellen. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem du die oben beschriebenen Materialien nach deinen wünschen aussuchen/hinzufügen kannst. In die Mitte kommt das Basisitem, links die legendäre Macht und rechts die beiden Runen.

Das Runenschnitzen

Wenn du mit deiner Auswahl zufrieden bist, klicke auf „Erschaffen“ und schon legt der Runenmetz los. Als Bezahlung benötigst du zudem noch eine bestimmte Menge an „Seelenasche„. Die Höhe richtet sich nach dem Rang des herzustellenden Gegenstands:

Für die Ränge 5 und 6 benötigst du Seelenglut zusätzlich zur Seelenasche. Seelenglut kannst du in Torghast auf den Schwierigkeitsgraden 9 bis 12 bekommen.

Du kannst bereits hergestellte legendäre Gegenstände später auch verbessern/aufwerten, um sie noch stärker zu machen.

Legendäre Gegenstände aufwerten

Das Prinzip ist ähnlich, du bittest den Runenmetz einen legendären Gegenstand von dir aufzuwerten. In das Fenster legst du nun den legendären Gegenstand hinein, den du aufwerten möchtest. Sobald du das getan hast, erscheint in der Mitte unter dem Gegenstand ein weiteres Feld. Wie oben erwähnt, haben die Basisitems verschiedene Ränge. In das neue Feld legst du nun ein Basisitem welches einen höheren Rang hat als das, welches du aufwerten möchtest.

Ein Beispiel: Du hast einen legendären Helm auf Rang 1 und möchtest diesen aufwerten. Dazu benötigst du nun einen Basisitem-Helm auf Stufe 2 oder höher sowie nochmal etwas Seelenasche. Die Höhe der Seelenasche ist die Differenz der Kosten beider Items.

Wenn du also von Rang 1 (kostet 1250 Seelenasche) auf Rang 2 (kostet 2000 Seelenasche) aufwerten möchtest, musst du noch 750 Seelenasche bezahlen (2000 – 1250). Von Rang 1 auf Rang 4 müsstest du also dementsprechend noch 3900 Seelenasche zahlen.

Bei Aufwertungen von Rang 5 und 6 verhält es sich ähnlich wie auch schon bei den Rängen 1 – 4. Hast du also beispielsweise ein Item auf Rang 4 und möchtest es auf Rang 5 aufwerten, musst du nur das Basisitem auf Rang 5 sowie 1100 Seelenglut bezahlen. Von Rang 5 auf 6 benötigst du dann nur noch die Differenz der Seelenglut.

Einen legendären Gegenstand aufwerten

Du brauchst dir also beim Herstellen von legendären Gegenständen keine Gedanken machen, ob es sich schon lohnt, oder ob du besser warten solltest, bis du ein stärkeres Basisitem hast. Du kannst deine bereits hergestellten Gegenstände einfach jederzeit aufwerten und sie so weiter verwenden.

Torghast

Torghast („Der Turm der Verdammten“) ist ein neues Feature, welches mit „Shadowlands“ seinen Einzug in World of Warcraft gehalten hat. Dort begeben wir uns in den Turm des Kerkermeisters um seine Diener zu besiegen. Die verschiedenen Etagen sind dabei bei jedem Durchlauf zufällig. In jedem Durchlauf bekommen wir es also mit anderen Kombinationen von Gegnern, Räumen und Fallen zu tun.

Zwei verschiedene Modi

Es gibt zwei verschiedene Modi in Torghast. Der Ablauf an sich ist aber immer gleich, es ändert sich lediglich der „Umfang“ des einzelnen Durchlaufs und die Art der Belohnung, die du bekommst. Die Modi kannst du im Eingangsbereich von Torghast auswählen, indem du durch das entsprechende Portal gehst.

Die Zellenblöcke

Jede Woche gibt es im Eingangsbereich von Torghast zwei Zellenblock-Portale, die jeweils in einen anderen Zellenblock führen. Ein Zellenblock besteht aus 5 Etagen. Wenn du diese 5 Etagen abgeschlossen hast, ist der Durchlauf beendet. Dieser Modus ist der „kleinere“ der beiden und daher gut, wenn man nicht so viel Zeit hat / investieren möchte. In diesem Modus bekommst du ausschließlich Belohnungen, die du zur Herstellung von legendären Gegenständen benötigst.

Die gewundenen Korridore

In den gewundenen Korridoren besuchst du mehrere Zellenblöcke hintereinander in einem Durchlauf. Immer, wenn du einen Zellenblock (also 5 Etagen) abgeschlossen hast, bekommst du einen Checkpoint, zu dem du dich später auch teleportieren lassen kannst. An Belohnungen bekommst du hier kosmetische Gegenstände. Also Reittiere, Haustiere, Transmog-Items usw.

Der Ablauf

Wie läuft so ein Durchlauf nun ab? Ich erkläre es dir anhand eines einzelnen Zellenblocks. Du bestreitest du immer fünf Etagen (ein Zellenblock), wobei auf der fünften Etage ein Endboss aufzufinden ist. Ziel ist es im Prinzip, auf jeder Etage den Ausgang zu erreichen, um eine Etage höher zu steigen. Auf dem Weg dahin befinden sich jede Menge Gegner und Fallen, die dich aufhalten sollen. Zudem gibt es keinen klaren Weg, da jede Etage zufällig erstellt wird. Du musst den Ausgang also erstmal finden. Achte dabei auch auf deine Umgebung, denn überall lauern Fallen in Form von Feuersäulen, Fallbeilen und ähnlichem.

An der rechten Bildschirmseite findest du einige Infos zu deinem Durchlauf. Zum Beispiel deine Animaboni, dein gesammeltes Phantasma und deine Segen bzw. Qualen (weiter unten mehr dazu).

Die Animaboni

Um dir den Aufstieg etwas zu erleichtern, gibt es Animaboni. Das sind Effekte, die deinen Charakter oder deine Fähigkeiten verstärken. Bekommen kannst du sie zum Beispiel durch das töten starker Gegner, lösen von Rätseln oder auch durch das Erkunden der Etage. Manchmal liegen diese Boni nämlich auch in einem Seitengang in Form von Kugeln einfach herum. Je mehr Boni du sammelst, desto einfacher hast du es natürlich auf den höheren Etagen. Es kann sich also lohnen, den Rest der Etage zu erkunden, selbst wenn du Ausgang bereits gefunden hast. Vor dem Ausgang jeder Etage ist immer auch ein stärkerer Gegner zu finden, welcher auch eine Bonuskugel fallen lässt. Pro Etage bekommst du also immer mindestens einen Bonus.

Eine Animakugel

Wenn du die Kugel anklickst, hast du meist eine Auswahl aus zwei oder drei verschiedenen Boni. Du kannst dir dann den Bonus aussuchen, welcher dir am besten gefällt bzw. welcher am besten zu deiner Spielweise passt. Es gibt auch verschiedene Seltenheitsstufen, ähnlich wie bei Gegenständen. Je seltener ein Bonus ist, desto stärker ist er im Prinzip auch. Viele Boni sind auch auf deine Klasse bzw. deinen ausgewählten Pakt abgestimmt. Sie verstärken also deine Klassen- oder Paktfähigkeiten direkt. Du behältst deine Boni übrigens den gesamten Durchlauf über, danach werden sie zurückgesetzt.

Die Bonuswahl

Qualen und Segen

Qualen und Segen sind Buffs bzw. Debuffs, die du zufällig zugeteilt bekommst. Sie sollen dazu dienen, deinen Durchlauf zu erschweren bzw. zu erleichtern. Die Anzahl der Qualen (Debuffs) steigt dabei pro Schwierigkeitsgrad an, damit der Durchlauf immer schwieriger wird. Mit dem Talentsystem (mehr Infos weiter unten) kannst du die Anzahl der Qualen auch reduzieren, um es dir etwas leichter zu machen. Ebenso kannst du so Segen (Buffs) freischalten, die es dir ebenfalls leichter machen. Wenn du mit der Maus über die Qualen und Segen fährst, kannst du dir durchlesen, was diese jeweils bewirken.

Phantasma

Phantasma ist eine Währung, die du nur in Torghast verwenden und sammeln kannst. Du erhältst sie unter anderem durch das Töten von Gegnern, erkunden, Rätsel lösen usw. In jedem Zellenblock befindet sich auf Etage 3 und 5 immer ein Händler, bei dem du das gesammelte Phantasma gegen nützliche Items oder Animaboni eintauschen kannst (in den gewundenen Korridoren findest du dementsprechend auch auf höheren Etagen Händler). Wichtig zu erwähnen: sobald du einen Durchlauf beendest, wird dein Phantasma wieder auf 0 zurückgesetzt. Sprich: du kannst das gesammelte Phantasma nur in deinem jeweils aktuellen Durchlauf verwenden und nicht sparen. Gib es also ruhig alles bei den Händlern aus, um dir Vorteile zu verschaffen.

Der Händler

Aufgaben und Rätsel

Auf jeder Etage kann es zudem sein, dass du Bonusaufgaben oder Rätsel bekommst, die du Lösen kannst. Das musst du natürlich nicht zwingend machen, aber du bekommst zu Belohnung meist Phantasma oder Animaboni, es lohnt sich also. Zudem ist das Bewältigen dieser Aufgaben vorteilhaft für das Bewertungssystem am ende des Durchlaufs, aber später mehr dazu.

Was sind das für Aufgaben? Zum einen können das Truhen sein, die du öffnen kannst, indem du die Richtige Kombination findest. Es können beispielsweise auch NPCs sein, die möchten, dass du etwas für sie findest. Solange du danach suchst, unterstützt dich dieser NPC sogar im Kampf. Das Gesuchte befindet sich übrigens immer auf derselben Etage wie der NPC. Zudem findest du überall auch gefangene Seelen, die du befreien kannst, achte am besten auch darauf. Es gibt noch mehr Aufgaben und Rätsel, aber zur Veranschaulichung sollte das reichen.

Ein NPC, der Hilfe braucht

Die Ermächtigung

Für das Töten von Gegnern, befreien von Seelen und zerstören von Behältern füllt sich eine Blaue (Ermächtigungs-)Leiste, die sobald sie voll ist, von jedem Gruppenmitglied über einen Sonderknopf aktiviert werden kann. Die Leiste fängt dann an sich zu leeren. Alle Gruppenmitglieder erhalten für die Effektdauer eine Erhöhung des Bewegungstempos um 20%, des Lebensraubs um 15% und des Tempos um 10%. Das kann startegisch eingesetzt werden, um große Mengen von Gegnern oder schwierigere Gegner einfacher besiegen zu können.

Die Belohnung

Zur Belohnung bekommst du am Ende des Durchlaufs dann Seelenasche und Turmwissen. Die Höhe der Seelenasche richtet sich nach der Höhe des Schwierigkeitsgrades, den du gewählt hast. Auf Stufe 1 bekommst du beispielsweise 15 Seelenasche, auf Stufe 2 25 und auf Stufe 3 30. Zudem bekommst du auch die Seelenasche aus den niedrigeren Stufen. Auf den Stufen 9 bis 12 bekommst du zusätzlich zur Seelenasche auch Seelenglut.

Wenn du beispielsweise Stufe 3 erfolgreich abschließt bekommst du insgesamt 70 Seelenasche (15 aus Stufe 1 + 25 aus Stufe 2 + 30 aus Stufe 3). In den höheren Stufen begegnen dir den häufiger starke Gegner, welche dir das Leben schwer machen. Die Seelenasche/Seelenglut benötigst du, um dir vom Runenmetz legendäre Gegenstände fertigen zu lassen.

Auswahl des Schwirigkeitsgrades

Das Wertungssystem

Nach jeder absolvierten Etage bekommt die Gruppe eine Bewertung von 0% bis 100%. Die Bewertung richtet sich danach, wie weit die Etage „gecleared“ wurde, also ob alle Gegner getötet, aller Behälter zerstört und alle Bonusaufgaben bewältigt wurden. Zudem spielt die benötigte Zeit für die jeweilige Etage eine Rolle. Tode von Gruppenmitgliedern wirken sich dann auch negativ auf diese Bewertung aus.

Am Ende des Durchlaufs wird dann der komplette Durchlauf bewertet und in Diamanten dargestellt. Für einen perfekten Durchlauf gibt es 5 Diamanten. Wenn es schlechter gelaufen ist gibt es dementsprechend weniger Diamanten. Um den nächst-höheren Schwierigkeitsgrad freizuschalten müssen mindestens 4 Diamanten erreicht werden. Wenn die Gruppe 5 Diamanten erreicht hat, können zwei Bonusetagen absolviert werden, sofern diese über das Talentsystem freigeschaltet wurden (mehr dazu weiter unten). Je mehr Diamenten erreicht wurden, desto höher fällt das verdiente Turmwissen aus, welches die Währung für das Talentsystem darstellt.

Das Talentsystem

Für einen erfolgreich absolvierten Durchlauf in Torghast bekommst du zusätzlich zu den anderen Belohnungen auch Turmwissen. Dieses Turmwissen kannst du im Talentsystem ausgeben, um dir Vorteile für deine nächsten Durchläufe in Torghast zu sichern. Um das Talentsystem zu verwenden musst du in den raum des Runenmetzes gehen, der befindet sich auf der rechten Seite (wenn du Torghast betrittst) hinter einem Portal. Im Raum des Runenmetzes befindet sich ein kleiner Würfel, an dem du das Fenster mit dem Talentbaum öffnen kannst.

Das Talentsystem

Hier hast du nun einige Bonuseffekte zur Verfügung, die du teilweise auch in mehreren Stufen aufwerten kannst. Je nach Fähigkeit kostet das Freischalten dann entsprechend Turmwissen. Welche Effekte du wählst ist dir überlassen. Sicherlich sind manche sinnvoller als andere, aber darum soll es hier nicht gehen.

Die Seelenbandpartner

Jeder Pakt hat zu Anfang drei einzigartige Seelenbandpartner, die jeweils einen eigenen kleinen Skillbaum mitbringen. Später soll man noch weitere Seelenbandpartner freischalten können, zu Anfang müssen wir uns aber eben mit den dreien begnügen. Sowohl die Partner als auch die Skillbäume sind für jeden Pakt unterschiedlich, das System an sich ist aber natürlich gleich aufgebaut.

Der Talentbaum

In den Talentbäumen musst du dich an bestimmten Stellen entscheiden, in welche Richtung du weiter skillen möchtest. Es ist nicht möglich, alles freizuschalten. Du kannst natürlich auch alle Punkte zurücksetzen und von vorne beginnen. An bestimmten Stellen gibt es sogenannte „mediumsplätze“, das ist eine Art Sockelplatz für Talente. Hier können bestimmte Gegenstände eingesetzt werden, die dann wie die übrigen Talente im Talentbaum fungieren. Du kannst also ein wenig mitbestimmen, welche Talente du bekommst. Alle anderen Talente sind fest. Die Sockelplätze unterscheiden sich zudem in drei verschiedene Arten. Du erkennst sie am Symbol darunter.

Der Talentbaum

Der Schild („Widerstand“) bedeutet, dass es sich um ein defensives Talent handeln muss. Der Blitz („Finesse“) steht für nützliche Talente (also beispielsweise Verkürzung von Abklingzeiten) und die gekreuzten Schwerter („Potenz“) stehen für „Austeilung“ (im weitesten Sinne). Hier kommen also Talente rein, die den Schaden oder die Heilung erhöhen. Die entsprechenden Sockelbaren Talente sind dann auch entsprechend gekennzeichnet.

Wenn du ein Medium einmal gesockelt hast, gibt es einige Regeln, die du beachten musst, wenn du es wieder austauschen willst. Es gibt „Aufladungen“ (insgesamt 10), die beim Auswechseln eines Mediums verbraucht werden. Dabei gilt: ein Medium austauschen = eine Aufladung. Jeden Tag bekommst du eine Aufladung zurück, bis zu einem Maximum von 10. Hast du alle Aufladungen verbraucht, kannst du kein Medium mehr tauschen, bis du wieder Aufladungen hast (entsprechend der Menge die du austauschen möchtest).

Die einzelnen Reihen des Talentbaums schaltest du über Ruhm- /Ansehensystem frei. Du kannst den Talentbaum übrigens in jedem Ruhebereich (zum Beispiel in einem Gasthaus) ändern. Deinen aktiven Partner jedoch nicht. Wenn du auf deinem Charakter deine Spezialisierung änderst, kannst du übrigens auch die Talente wieder neu vergeben, bzw. nachdem du das einmal für jede Spezialisierung gemacht hast wechseln diese dann automatisch mit.

Die Seelenbandpartner

Wie erwähnt hat jeder Pakt drei einzigartige Partner mit einzigartigen Talentbäumen. Die Partner selbst schalten wir über die Paktkampagne nach und nach frei. Du kannst auch alle drei Talentbäume deiner Partner individuell skillen und zwischen deinen Partnern wechseln. Denn nur der Talentbaum deines aktiven Partners hat Einfluss auf deinen Charakter. Deinen Partner kannst du einfach im Paktsanktum wechseln. So kannst du dir zum Beispiel einen Partner aussuchen, der gut geeignet ist für deine Tank Spezialisierung und einen anderen, der eher was für deinen Heiler ist und dann je nachdem was du machen möchtest relativ schnell wechseln.

Neben den individuellen Talenten, die jeder Partner mitbringt haben sie auch eine unterschiedliche Anzahl der verschiedenen Sockelplätze. Die Anzahl selbst ist dabei gleich, nur die Verteilung ist unterschiedlich. Ein Partner hat zum Beispiel drei defensive Sockel und jeweils zwei andere. Ein anderer hat drei Nützlichkeits-Sockel usw. Du kannst dir also den für deinen Charakter optimalen Partner aussuchen. Wobei das natürlich immer relativ zu sehen ist, da jeder Partner seine Vor- und Nachteile hat.

Das Aufwertungssystem der Pakte

Das Aufwertungssystem ist eines der vielen Features, die mit dem Paktsystem einher gehen. Über das Aufwertungssystem schaltest du mithilfe von Anima, welches die Hauptwährung darstellt, weitere Features/Systeme innerhalb deines Paktes frei. Das ist am Anfang ziemlich verwirrend, aber ich tue mein möglichstes, dir dabei zu helfen das ganze zu verstehen. Schreibe auch gern einen Kommentar, wenn du etwas nicht verstehst.

Die Kurzfassung

Im Prinzip läuft das mit den Pakten so: du wählst einen aus und schließt dich ihm an. Dann kannst du mithilfe des Aufwertungssystems weitere Systeme innerhalb deines Paktes freischalten. Beispielsweise das Transportationsnetzwerk. Den wichtigen Systemen habe eigene Artikel spendiert und verlinke diese an den jeweiligen Stellen. Falls du mehr Infos zu den Pakten an sich brauchst, schau mal hier vorbei.

Das Paktreich aufwerten

In jedem Pakt kannst du vier verschiedene Kategorien freischalten: Das oben erwähnte Transportationsnetztwerk, den Animaleiter, den Abenteuermodus und das spezielle Paktfeature deines Pakts. Jede Kategorie hat dann noch drei Stufen, die du individuell aufwerten kannst/musst.

Um die Stufen freizuschalten bzw. zu erhöhen musst du immer eine bestimmte Anzahl von neuen Währungen bezahlen, beispielsweise Anima oder „Seelen“, welche du im Schlund bzw. Thorgast bekommst.

Der Aufwertungsbildschirm

Du kannst dich also entscheiden: möchtest du erstmal alle Features grundsätzlich freischalten und dann nacheinander aufwerten? Oder möchtest du erstmal ein Feature so weit wie möglich aufwerten und die anderen links liegen lassen?

Ich würde dir empfehlen, erstmal alles grundsätzlich freizuschalten und später aufzuwerten

Tipp

Die Systeme/Features:

Das Transportationsnetzwerk

Jeder Pakt bietet dir eine spezielle Art des Reisens, welche du im jeweiligen Gebiet des Paktes verwenden kannst. Das ist dazu gedacht, dass du dich dort schneller bewegen kannst, denn in diesem Gebiet bekommst du ja auch mehr Quests und bist dementsprechend auch viel dort unterwegs. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Netzwerke der Pakte nicht nur optisch, du reist bei jedem Pakt anders durch das jeweilige Gebiet. Durch das Aufwertungssystem kannst du das Netzwerk im Laufe des Spiels immer weiter ausbauen und kannst so dann auch immer schneller durch das Gebiet reisen. Zudem schaltest du so auch weitere Zusatzeffekte frei. Beispielsweise dass dich Gegner nicht so schnell entdecken und ähnliches.

Kyrianer

Die Kyrianer reisen mithilfe ihres Teleportationsnetzwerks. In der Bastion gibt es an verschiedenen Stellen Teleportationsziele, an die du dich teleportieren lassen kannst. Im Paktsanktum der Kyrianer gibt es dazu einen Teleporter, der dir verschiedene Orte auf der Karte anbietet, zu denen du dich teleportieren kannst. Ähnlich wie beim Flugroutensystem überall in Azeroth. Nach dem Teleport ist zudem deine Bewegungsgeschwindigkeit für kurze Zeit erhöht. An den verschiedenen Orten sind dann ebenfalls Teleporter, mit denen du zurück ins Sanktum gelangen kannst.

Venthyr

Die Venthyr reisen mithilfe von magischen Spiegeln. Im Paktsanktum findest du jede Menge Spiegel, welche dich zu bestimmten Orten in Revendreth führen. Am Zielort befindet sich dann das Gegenstück des Spiegels, du kannst also auch hier zurück zum Sanktum kehren.

Nekrolords

Im Paktsanktum der Nekrolords gibt es einen Portalraum, welcher Portale zu den verschiedensten Ecken des Gebietes enthält. Beispielsweise befinden sich dort auch Portale zu den oben beschriebenen Häusern in Maldraxxus. Zudem gibt es ein Portal zu einer Nekropole. Das ist eine fliegende Festung, die sich langsam über Maldraxxus bewegt. Du kannst dich dort jederzeit von einem Vogel herunterfliegen lassen. Dabei gleitest du mit dem Vogel herunter und kannst auch steuern, wo du in etwa landen wirst.

Nachtfae

Die Nachtfae haben ein System aus Pilzen, mit dem du dich im Gebiet fortbewegen kannst. Dazu gibt es einen eigenen Raum, in dem jede Menge Pilze wachsen. Jeder dieser Pilze führt zu einem anderen Ort im Ardenwald. Bei vielen Pilzen steht der Ort, zu dem er führt dran, das sind Orte, an denen du bereits warst. Andere Pilze führen zu neuen Orten, die du bisher nicht kennst. So kannst du auch an Orte gelangen, an die du sonst gar nicht gelangen könntest (wie zum Beispiel Höhlen). Im Ardenwald selbst sind die Orte zu denen du dich mit dem Netzwerk begeben kannst auch sichtbar. Von dort aus kannst du auch wieder in das Paktsanktum der Nachtfae zurückkehren.

Der Animaleiter

Im Paktsanktum findest du den Animaleiter. Dieser ermöglicht es dir, den Animafluss in dem Gebiet deines Paktes umzuleiten. Denn zum Zeitpunkt unserer Ankunft in den Schattenlanden herrscht eine Animadürre. Dementsprechend „verdorrt“ sind die verschiedenen Gebiete auch. Ziel ist es, die Gebiete wieder mit Anima zu versorgen und so den alten Wohlstand zurückzubringen. Mehr Details, wie das ganze funktioniert gibts hier.

Der Abenteuermodus

Über den Abenteuermodus kannst du deine Begleiter auf Missionen schicken, damit sie Gegner besiegen und dir die Siegesbeute mitbringen. Das ganze hat einen leichten taktischen Anspruch, da du je nach Mission entscheiden musst, welche Begleiter du auf welche Mission schickst und an welchen Positionen sie stehen sollen. Neugierig geworden? Dann schau mal hier vorbei.

Die speziellen Paktfeatures

Jeder Pakt hat ein einzigartiges Feature, welches sich komplett von denen der anderen Pakte abhebt. Über dieses Feature ist es dann möglich Belohnungen freizuschalten, die du weiter unten finden kannst. Dabei kannst du ausschließlich kosmetische Belohnungen wie Rüstungen, Reittiere, Haustiere und ähnliches freischalten. Dein Charakter an sich wird nicht verbessert. Soll heißen: es ist kein muss dieses Feature zu nutzen, wenn du keine Lust darauf hast.

Kyrianer

Das Feature der Kyrianer nennt sich „Pfad des Aufstiegs„. Dabei übernimmst du die Rolle eines Kyrianers (du kannst aus drei verschiedenen wählen), dem du dabei hilfst, in Arenakämpfen zu gewinnen und so immer weiter aufzusteigen. Jeder der drei Kyrianer hat dabei andere Fähigkeiten, du kannst dir also denjenigen aussuchen, welcher dir von der Spielweise her am besten gefällt. Im Laufe der Zeit kannst du diesen Kyrianer dann auch aufwerten, wodurch er stärker wird und bessere Fähigkeiten bekommt. In der Arena kämpfst du gegen Erinnerungen von anderen Charakteren in der Bastion, die es zuvor einzusammeln gilt.

Venthyr

Im Gluthof ist es deine Aufgabe eine Party zu veranstalten. Klingt einfach, ist es aber nicht. Zur Party musst du nämlich Gäste einladen, die verschiedene Ansprüche haben (Zum Beispiel saubere Umgebung oder dreckige Umgebung). Bei der Organisation der Party musst du nun Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gäste nehmen. Dabei musst du auch darauf achten, keine Gäste einzuladen die gegensätzliche Bedürfnisse zu anderen Gästen haben, denn sonst gestaltet das die Organisation schwierig. Es gibt natürlich noch mehr Bedürfnisse als nur die Umgebung, aber fürs Beispiel soll uns das reichen.

Nekrolords

Wenn du es magst, eigene Monstrositäten zusammenzubauen ist das Paktfeature der Nekrolords in Maldraxxus vielleicht etwas für dich. Deine Aufgabe ist es, verschiedene Gliedmaßen zu sammeln und diese zu einem Konstrukt (oder Monster) zusammenzubauen. Aufgebaut ist dieses Feature ähnlich zu den Handwerksberufen in WoW. Es gibt also Rezepte, für die „Zutaten“ benötigt werden. Mit diesen Rezepten kannst du dann Körperteile herstellen, die du dann zu einem Monster zusammensetzt. Die erschaffenen Monster stehen dann im Paktsanktum herum und haben eigene Quests und Geschichten die du verfolgen kannst. Du kannst die Monster auch auf deine Reise in den Schattenlanden mitnehmen. Das Monster hilft dir dann zum Beispiel beim kämpfen.

Nachtfae

Die Nachtfae bieten dir die Möglichkeit, im Konservatorium der Königin einen Garten anzulegen, in dem du allerlei nützliche Gegenstände züchten kannst. Im Garten gibt es verschiedene Samen, in die du Seelen einpflanzen kannst, welche dann heranwachsen und Belohnungen dalassen. Zwischen den Samen befinden sich Plätze für Katalysatoren, die das Wachstum der Samen beeinflussen. Beispielsweise wächst der Samen damit schneller, du bekommst mehr Items heraus oder die Items sind qualitativ hochwertiger. Eine Kombination der Katalysatoren ist ebenfalls möglich, aber zu sehr ins Detail gehen wir nicht. Welche Items springen dabei heraus? Kurz gesagt: Handwerksmaterialien. Das Feature ist also ideal, um deine Handwerksberufe besser ausführen zu können oder einfach um ein wenig Geld nebenher zu verdienen.

Der Abenteuermodus

Mit dem Abenteuermodus (oder Abenteuersystem) kannst du Begleiter/Abenteurer sammeln und diese dann auf Missionen schicken, damit sie dir reiche Beute mitbringen. Dabei gibt es durchaus kleinere Taktische Elemente, die es zu beachten gibt. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie das System grundlegend funktioniert.

Der Missionstisch

Im Paktsanktum findest du einen Missionstisch vor, an dem du die Mission starten kannst. Wenn du ihn anklickst, öffnet sich dafür ein neues Fenster. Dort siehst du die deine Abenteurer, die verfügbaren Missionen und die Belohnungen, die du für die einzelnen Missionen bekommst, sollten sie erfolgreich beendet werden. Wie du an neue Abenteurer kommst klären wir später. Kümmern wir uns zuerst um die Missionen selbst.

Die Missionen

Wenn du eine Mission ausgewählt hast, siehst du deine Gegner sowie fünf leere Plätze auf der unteren Seite des Fensters. Dort kannst du nun deine Abenteurer platzieren. Dabei ist die Anordnung wichtig, da die Akteure rundenbasiert nacheinander handeln. Oben rechts im Fenster siehst du die Power Level deiner Truppe und die der Gegner, du solltest also darauf achten, dass deine Gruppe stärker ist, um deine Erfolgschancen zu erhöhen.

Die Kaumpfaufstellung

Der Kampf selbst läuft dann automatisch ab und du kannst dir im Anschluss anschauen, wer wen angreift um deine Strategie fürs nächste mal zu verbessern. Nach Abschluss einer Mission bekommst du dann deine Belohnungen. Das können Haustiere, Reittiere, Gold, Anima und weiteres sein.

Neue Abenteurer

So, wie die Missionen ablaufen wissen wir jetzt, aber wie kommen wir an fähige Abenteurer? Jeder Pakt hat 15 einzigartige Abenteurer, die durch das Ruhmsystem (6 Stück)freigeschaltet werden, die Seelenbande (3 Stück) und 6 die wir aus Torghast retten können. Dort können wir zusätzlich vier neutrale Abenteurer Rekrutieren, sodass wir bei einem Maximum von 19 Abenteurern ankommen können. Diese vier sind allerdings für alle Spieler gleich und unabhängig von deinem gewählten Pakt. Jeder Abenteurer hat dabei spezielle Fähigkeiten, die gegen manche Gegner gut, gegen andere nicht so gut geeignet sind. Am besten also, du besorgst dir so viele Abenteurer wie möglich, um bei den Missionen flexibel reagieren zu können und so deine Chancen zu erhöhen

Die Abenteurer

Mobil unterwegs

Zum Schluss eine kleine Info am Rande. Das Abenteuersystem kannst du auch über die World of Warcraft App auf deinem Smartphone nutzen. Das funktioniert gleich und ist mit dem Spiel verknüpft. Schließen deine Abenteurer also eine Mission erfolgreich auf deinem Smartphone ab, bekommst du die Belohnungen im Spiel. So kannst du zwischendurch auch etwas für deine Charakterentwicklung tun.

Freigeschaltet wird das Abenteuersystem übrigens über das Aufwertungssystem, mehr dazu gibts hier.

Der Animaleiter

Im Paktsanktum findest du den Animaleiter. Dieser ermöglicht es dir, den Animafluss in dem Gebiet deines Paktes umzuleiten. Denn zum Zeitpunkt unserer Ankunft in den Schattenlanden herrscht eine Animadürre. Dementsprechend „verdorrt“ sind die verschiedenen Gebiete auch. Wenn du den Animaleiter öffnest, kannst du auf der Karte verschiedene Punkte sehen, zu denen du den Animafluss leiten kannst. Wenn der Animafluss mit einem dieser Punkte verbunden ist regeneriert sich das Teilgebiet langsam wieder. So schaltest du dort neue Quests, Bosse und ähnliches frei.

Gebiete verstärken

Jedes Mal, wenn du einen Punkt verbinden möchtest, kostet dich das Anima. Anima bekommst du praktisch überall in den Schattenlanden. Die Verbindung hält dann einen Tag lang an, am nächsten Tag musst du also wieder eine neue Verbindungen herstellen (und bezahlen). Für jeden verbundenen Punkt, erhältst du einen Punkt in der Leiste unten am Fensterrand. Ist diese voll, kannst du einen Punkt dauerhaft verstärken.

Animapunkte

Die Punkte, die du dauerhaft verstärkt hast sind nun immer aktiv, alle anderen halten wie gewohnt nur einen Tag lang. Nachdem du einen Punkt verstärkt hast, leert sich die Leiste wieder und das ganze geht von vorne los. So bekommst du mit der Zeit immer mehr dauerhafte Punkte.

Wenn du mit der Maus über die Punkte fährst, siehst du im Tooltip, was der jeweilige Punkt an Boni bringt. Beispielsweise schaltest du so weitere Quests/Weltquests, starke Bossgegner oder besondere Schätze frei. Im Prinzip sind die freigeschalteten Boni in jedem Gebiet/Pakt gleich, sie heißen nur unterschiedlich.

Du kannst also schauen, ob du gerade Lust auf die einzelnen Aktivitäten hast, die dir die Animapunkte bieten oder nicht und nur den Punkt aktivieren, den du machen möchtest. Wenn du mit jemandem in einer Gruppe bist, kannst du sogar die Boni nutzen, die der andere Spieler in der Gruppe bereits freigeschaltet hat. Besonders bei starken Gegnern kann man so seinen Freunden helfen und hat auch noch etwas davon. Das gilt auch Paktübergreifend. Wenn du also beispielsweise bei den Kyrianern bist, kannst du auch Quests machen, die für die Venthyr in Revendreth bestimmt sind, sofern ein Gruppenmitglied sie dort freischaltet.

Ein netter Nebeneffekt ist, dass du es auch im Gebiet siehst, wenn du den Animafluss umgeleitet hast. Am Himmel kannst du dann den Strom sehen, der zu den einzelnen Punkten fließt.

Der Animafluss in Bastion

Den Animaleiter schaltest du über das Aufwertungssystem deines Paktes frei. Wenn du wissen möchtest, was das ist und wie das geht, lese hier weiter.

Die Pakte

In World of Warcraft Shadowlands reisen wir in die Schattenlande, dem Ort, an den die verstorbenen Seelen des Universums gebracht werden. Die Schattenlande werden in (aktuell) fünf Gebiete unterteilt: Bastion, Revendreth, Maldraxxus, Ardenwald und „Der Schlund“. Letzterer ist für die Seelen gedacht, die zu ihren Lebzeiten großes Leid verursacht haben. Alle die nicht dorthin kommen, werden in eines der vier anderen Gebiete gebracht, um dort aufzusteigen oder ihre Seele zu reinigen. In diesen Gebieten herrschen die sogenannten Pakte, denen wir uns als Spieler im Laufe der Kampagne anschließen. Welche Pakte das genau sind und was wir davon haben erkläre ich dir in diesem Artikel. Beachte bitte, dass ich hier nur das System an sich erkläre und dir keine Hilfestellung geben werde, welcher Pakt der beste für dich ist.

Das Thema ist wahnsinnig komplex, da das Paktsystem einige „untersysteme“ hat, die alle mehr oder weniger ineinander greifen. Schau am besten einfach mal ins Menü unter „Endgame“, da findest du alle weiteren Artikel zu den verschiedenen Systemen.

Inhalt des Artikels:

Generelles

In „Shadowlands“ haben wir wieder eine festgelegte Reihenfolge der Questgebiete. Das dient dazu, die Geschichte besser erzählen zu können. Im Laufe der Kampagne lernen wir so die einzelnen Pakte, deren Geschichte und die Zusammenhänge zwischen ihnen kennen. Jeder Pakt gibt uns zudem einen Einblick in die jeweiligen Paktbelohnungen, die wir bekommen, wenn wir ihm beitreten. Die Art der Belohnung ist dabei immer gleich. Es gibt bei jedem Pakt zwei Fähigkeiten: eine allgemeine, die jeder Spieler bekommt, der diesem Pakt beitritt und eine Klassenfähigkeit, die für jede Klasse unterschiedlich ist. Magier bekommen beispielsweise eine andere Klassenfähigkeit als Krieger. Je nach Pakt unterscheiden sich diese Fähigkeiten dann. Zudem gibt es bei jedem Pakt einzigartige Rüstungen und Reittiere sowie ein Paktsanktum, welches die Basis des jeweiligen Pakts darstellt. Zudem hat die Wahl des Pakts einen Einfluss auf das Seelenbund-System, da wir je nach Pakt andere Seelenbundpartner freischalten können. Mehr zu den Seelenbunden findest du hier.

Du siehst also: je nachdem für welchen Pakt du dich entscheidest, bekommst du andere Belohnungen, die sowohl optischer als auch spielmechanischer Natur sind. Wenn du dich einmal für einen Pakt entschieden hast, kannst du nicht mehr auf die anderen Pakte zugreifen. Allerdings kannst du deinen Pakt im Laufe des Spiels auch einfach wechseln, falls er dir doch nicht mehr gefällt. Zu ihm zurückzukehren ist dann allerdings ein kleiner Zeitaufwand, der Wechsel sollte von dir also gut durchdacht werden. Ich stelle dir nun die einzelnen Pakte, deren Belohnungen und Features sowie das allgemeine System hinter diesen Pakten grob vor, damit du dir schon einmal im voraus eine Meinung bilden kannst. Ich gehe dabei auch auf die Gestaltung der Gebiete ein. Du bekommst nämlich in dem Gebiet, in der dein Pakt beheimatet ist mehr/andere Quests als in den anderen Gebieten. Das heißt du hältst dich dort vermutlich auch mehr auf als in den anderen Gebieten. Wenn du also einen Pakt wählst, dessen Gebiet dir nicht gefällt könntest du das bereuen.

Story und Umgebung

Kyrianer

Die Kyrianer sind im Gebiet „Bastion“ beheimatet, welches hell und freundlich wirkt. Die Architektur erinnert an die griechische Mythologie. Es gibt viele Tempel, goldene und silberne Statuen und kleinere fliegende Inseln auf denen sich ebenfalls Tempelanlagen befinden. Das Gebiet an sich ist recht abwechslungsreich mit vielen Bergen, Höhlen und Schluchten und lädt zum erkunden ein. Hierher gelangen alle Seelen, die von der Seelenrichterin für Edel befunden werden. Ziel dieser Seelen ist es aufzusteigen, wozu sie ihr altes Leben komplett vergessen müssen. Zudem gibt es die „verschmähten“, die den Aufstieg nicht geschafft haben oder Zweifel an den Methoden der anderen Kyrianer haben. Sie stehen unter ständiger Beobachtung und sind für den ein- oder anderen Aufstand verantwortlich.

Bastion

Venthyr

Revendreth, das Gebiet, in dem die Venthyr leben, erinnert an klassische Vampirfilme. Dort ist es meist düster, überall stehen prächtige gotische Gebäude. Das Gebiet selbst hat mehrere Ebenen. Mal geht es hoch auf Gebäude hinauf oder tief in die Täler der Umgebung.

In Revendreth kommen alle Seelen an, die in ihrem vorherigen Leben Sünden begangen haben. Diese Sünden müssen sie nun büßen. Dazu entziehen die Venthyr diesen Seelen einen Teil ihres Anima, welches eine Art Lebensenergie darstellt. Wer seine Fehler eingesteht steht nun vor der Wahl: möchte er in ein anderes Gebiet der Schattenlande (in diesem Fall wird derjenige erneut vor die Richterin geführt und neu „zugewiesen“) oder bleibt er in Revendreth? Im letzteren Fall schließen sich diese Seelen den Venthyr an und übernehmen auch deren Aufgaben. Wer keine Erlösung finden kann oder will wird in den Schlund verbannt.

Revendreth

Nekrolords

In Maldraxxus, dem Reich der Nekrolords ist es recht trist und düster. Alles wirkt verfallen und karg. Vorherrschend sind sandige Farbtöne, etwas Abwechslung bringen die Fackeln mit grünem Feuer. Die Gebäude bestehen zu großen teilen aus Knochen, generell findet man dort oft verwesende Kreaturen und Skelette an.

Verstorbene, die nach Ehre und Ruhm streben gelangen nach Maldraxxus. In diesem Gebiet werden sie dann zu starken Kämpfern und Gladiatoren ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung treten sie dann der „unvergänglichen Armee“ bei, einer Art Militär. Insgesamt gibt es fünf sogenannte Häuser, auf die Neuankömmlinge aufgeteilt werden. Diese Häuser stehen für verschiedene Eigenschaften, auch die Seelen werden nach diesen Eigenschaften ausgewählt und in diese Häuser geschickt.

Maldraxxus

Nachtfae

Der Ardenwald ist ein (wer hätte es gedacht) verzauberter Wald. Dort herrscht eine angenehme Stimmung. Stell dir am besten einen Wald bei Nacht (oder im Winter) vor. Dementsprechend ist die Farbgebung überwiegend blau. Aufgehübscht wird das Gebiet durch Feenartige Laternen und leuchtende Pflanzen. Zudem trifft man dort viele fantasievolle Kreaturen, die direkt aus einem Märchen stammen könnten.

In den Ardenwald werden Seelen geschickt um auf lange Sicht wiedergeboren zu werden. Bei der Ankunft einer Seele hat diese eine Tierform, mach dich also darauf gefasst, viele kleine geisterhafte Tierchen zu sehen.

Ardenwald

Das Ruhmsystem

Mit der Zeit kannst du Ruhm in deinem Pakt erlangen, wenn du dafür vorgesehene Quests erledigst. Pro Woche gibt es zwei Quests, jede dieser Quests gewährt dir eine Ruhmstufe. Du kannst also pro Woche zwei Stufen aufsteigen, wenn du immer alle Quests erledigst. Jedes Kapitel der Paktkampagne gewährt zudem ebenfalls eine Ruhmstufe, durch die Kampagne bekommst du also insgesamt nochmal acht Stufen zusätzlich.

Je nach Ruhmstufe schaltest du immer mehr Belohnungen frei. Zum einen sind das Kosmetische Belohnungen, die du weiter unten finden kannst, zum anderen gibt es auch Spielmechanische Verbesserungen. Du kannst so zum Beispiel neue Anhänger für den Abenteuermodus freispielen. So ist es auch möglich, bessere Belohnungen (soll heißen ein höheres Itemlevel) für die Weltquests freizuschalten. Um die einzelnen Stränge der Paktkampagne spielen zu können benötigst du ebenfalls bestimmte Ruhmstufen. Wichtig sind die Ruhmstufen auch für die Seelenbundpartner. Du schaltest auf bestimmten Ruhmstufen nämlich weitere Reihen im Talentbaum deiner Seelenbundpartner frei.

Das Ruhmsystem verknüpft also die einzelnen Features der Erweiterung miteinander und bildet Quasi das Herzstück.

Die Signaturfähigkeiten

Wie zuvor erwähnt hat jeder Pakt einzigartige Fähigkeiten. Jeder Spieler bekommt dabei zwei verschiedene. Eine Fähigkeit des Paktes selbst, die für alle Spieler gleich ist und eine Fähigkeit, die für die Klasse des jeweiligen Spielers bestimmt ist. Wobei jede Klasse bei jedem Pakt eine andere Fähigkeit erhält. Ich gehe hier nur auf die vier Fähigkeiten der Pakte selbst ein, alles andere würde den Rahmen sprengen. Im laufe der Quests kannst du aber auch alle Fähigkeiten ausprobieren und dich so für eine entscheiden. Durch das Seelenbundsystem können die Signaturfähigkeiten auch aufgewertet werden.

Kyrianer

Die Signaturfähigkeit der Kyrianer heißt „Provost beschwören“. Wenn du diese Fähigkeit einsetzt, kommt ein kleines Eulenwesen mit einem Tablett angelaufen. Du bekommst dann kleine Fläschchen von ihm/ihr, die einen Prozentsatz deiner Gesundheit wiederherstellt. Zudem wird dir jeden Tag eine Auswahl an nützlichen Annehmlichkeiten angeboten (was auch immer das heißen soll).

Venthyr

Mit den Venthyr hast du die Möglichkeit, in die Schatten zu treten und dich so an eine Stelle innerhalb von 35 Metern zu teleportieren. So kannst du auch Stellen erreichen, die du sonst nicht erreicht hättest, zum Beispiel Vorsprünge oder Erhöhungen genannt wird die Fähigkeit „Schattentor“.

Nekrolords

Mit der „Fleischformung“ erschaffst du einen Schild aus Knochen und Fleisch, welcher 2 Minuten lang Schaden in Höhe von 20% deiner Maximalen Gesundheit verhindert. Wenn du die Fähigkeit benutzt, während du neben einem Leichnam eines Gegners stehst, erhöht sich die Menge des abgefangenen Schadens um bis zu 50%.

Nachfae

Durch die „Seelengestalt“ verwandelst du dich in einen Fuchs und bekommst so eine 30% höhere Bewegungsgeschwindigkeit. Wenn du die Fähigkeit in der Fuchsform nochmal einsetzt, teleportierst du dich ein Stück weit nach vorne.

Das Aufwertungssystem

Du kannst mit dem Aufwertungssystem weitere kleinere und größere Features für deinen Pakt freischalten. Zudem kannst du die einzelnen Features auch aufwerten. Das ermöglicht dir zum Beispiel, dich schneller im Gebiet deines Pakts fortzubewegen. Mehr zu dem Aufwertungssystem kannst du hier lesen.

Die Paktbelohnungen

Was ich zu Anfang einmal erwähnen möchte: die nun folgenden Belohnungen bekommst du nicht sofort beim Beitritt in den Pakt, du musst sie dir im Laufe der Kampagne erspielen. Dennoch hat die Wahl des Paktes natürlich eine Auswirkung auf das Aussehen und Spielgefühl deines Charakters, da dir die Belohnungen der anderen Pakte dann verwehrt bleiben. Zudem gehe ich nicht bei allem ins kleinste Detail, es soll dir nur ein Eindruck vermittelt werden, was dich in etwa bei den Belohnungen erwartet.

Rüstungen

Bei den verschiedenen Pakten bekommst du ein spezielles Rüstungsset im Stil des jeweiligen Pakts für deine Rüstungsklasse. Die einzelnen Ausrüstungsgegenstände schaltest du nach und nach während der Kampagne frei und irgendwann hast du dann das jeweilige Set zusammen. Es gibt also insgesamt 16 verschiedene Sets, da jede Rüstungsklasse ein eigenes bei jedem der vier Pakte bekommt. Von diesen Sets gibt es dann nochmal verschiedene Versionen (z.B Farbvariationen), welche über die anderen Paktfatures freigeschaltet werden. Zur Veranschaulichung habe ich ein Bild der Plattenrüstungen der vier Pakte:

Plattenrüstungen der Pakte

Rücken-Accessoires

Zudem gibt es Rücken-Accessoires, die du dir anstelle eines Umhangs auf den Rücken schnallen kannst. Diese wurden mit „Shadowlands“ komplett neu eingeführt und wir können gespannt sein, was die Entwickler noch für uns in der Zukunft bereit halten. Streng genommen gehören diese auch zum oben erwähnten Rüstungsset, aber ich wollte es noch einmal gesondert erwähnen. Auch diese Accessoires richten sich stilistisch nach den jeweiligen Pakten. Es gibt pro Pakt mehrere verschiedene Accessoires in jeweils 3 verschiedenen Farben.

Rücken-Accessoires

Haus- und Reittiere

Jeder Pakt bietet dir einzigartige Haus- und Reittiere, wobei es bei den Reittieren verschiedene Versionen gibt. Am Anfang schaltest du die „Grundversion“ frei. Im weiteren Spielverlauf kannst du dir dann weitere Designs dieses Reittiers freischalten, die dann optisch abgewandelt sind, zum Beispiel gibt es bei den Nachtfae diesen Hirsch in mehreren Farben und Detailstufen.

Reittier der Nachtfae

Waffenillusionen und Ruhesteine

Waffenillusionen sind optische Effekte, die du dir auf deine Waffe machen kannst, damit diese noch besser zu deinem gewünschten Set passt. Auch bei den Pakten kannst du dir Waffenillusionen freischalten die zum Stil deines Paktes und somit zur Paktrüstung passen.

Der Ruhestein bringt dich zum Gasthaus deiner Wahl zurück, das sollte mittlerweile bekannt sein. Bei den Pakten bekommst du aber eine optische Abwandlung für diesen. Dieser ersetzt deinen herkömmlichen Ruhestein und verändert die Animation während des Teleportierens entsprechend deines Paktes.

Spielzeug

Wer sich neben dem Raiden oder dem PvP noch eine Beschäftigung suchen möchte, der kann auch Spielzeuge sammeln. Spielzeuge sind recht vielseitig, einige verändern das Aussehen deines Charakters für eine bestimmte Zeit, andere kannst du als Deko in die Spielwelt stellen oder auf andere Spieler anwenden und so mit ihnen interagieren.

Doch woher bekommt man Spielzeuge? Das geht auf vielen Wegen, zum Beispiel durch Quests, Erfolge, als Beute von Gegnern oder durch die Herstellung mit einem Beruf. Sobald du ein Spielzueg bekommen hast, landet es in der Spielzeugkiste. Die Spielzeugkiste findest du als Reiter in deinen Sammlungen, wo du beispielsweise auch Reittiere und Haustiere finden kannst.

Deine Lieblingsspielzeuge kannst du auch mit einem Stern markieren (Rechtsklick auf das entsprechende Item). Die so markierten Spielzeuge werden nun auf der ersten Seite der Spielzeugkiste angezeigt, das erspart dir das lästige Suchen nach oft genutzten Spielzeugen. Wo wir gerade beim Suchen sind: du kannst auch die Suchfunktion benutzen, wenn du nach einem bestimmten Item suchst. Wirklich viele nützliche Spielzeuge gibt es nicht, die meisten sind für den Spaß am Sammeln und Benutzen gedacht.

Bonusereignisse

Neben den Feiertagen gibt es in World of Warcraft noch weiteres, um sich die Zeit zu vertreiben. Jede Woche gibt es ein Bonusevent, welches uns bestimmte Aufgaben gibt und uns natürlich auch dafür entlohnt. Im Folgenden liste ich euch die verschiedenen Events auf, welche sich Woche für Woche abwechseln.

SCHLACHTFELDER

Während dieses Event aktiv ist, bekommst du beim abschließen eines Battlegrounds im PvP zusätzliche Ehre, wenn das mal nix ist!

DUNGEONS VON Battle for Azeroth

Du bekommst einen zusätzlichen Gegenstand, wenn du den Endboss eines BfA-Dungeons besiegst, während dieses Bonusevent aktiv ist.

HAUSTIERKÄMPFE

Deine Haustiere erhalten die dreifache Erfahrung, wenn du sie levelst, die beste Zeit also, sich mit seinen Haustieren zu beschäftigen. Mehr zu Haustierkämpfen findest du hier.

ZEITWANDERUNGSDUNGEONS

Ein Event für Nostalgiker. Hier geht es in die Dungeons einer älteren Erweiterung. Das Ganze wird natürlich so angepasst, dass es nicht langweilig wird und du bekommst auch nette Beute als Belohnung.

ARENAGEPLÄNKEL

Ein weiteres PvP Event, bei dem die Arenageplänkel mehr Ehre gewähren. Für PvP Freunde ist also gesorgt.

WELTQUESTS

Du bekommst mehr Rufpunkte bei den jeweiligen Fraktionen wenn du deren Weltquests während dieses Events abschließt, also hinaus in die weite Welt.

SCHANKSAUSE DER KIRIN TOR

In den Gasthäusern findest du nun Portale, die dich zu den Kirin Tor bringen, damit du mit ihnen feiern kannst.

Du siehst also, jede Woche ist etwas anderes los in Azeroth, immer gibt es etwas zu tun. Wenn dir die Bonusereignisse nicht ausreichen sind vielleicht die Feiertage etwas für dich.

Haustierkämpfe

Haustierkämpfe erlauben dir deine Haustiere von Level 1 auf Level 25 zu bringen, gegen andere Spieler anzutreten und weitere Kleintiere zu fangen und sie deiner Sammlung hinzuzufügen.

WO FÄNGST DU AM BESTEN AN?

In den Hauptstädten der jeweiligen Fraktionen gibt es Kampfhaustiertrainer (In Orgrimmar: Varzok, in der Nähe vom Flugmeister. In Sturmwind: Marlene Trichdie, in der Nähe der Pandarengesandten unter einem Baum.) bei denen du „Kampfhaustiertraining“ und „Haustiere aufspüren“ lernen kannst. Sobald du das „Kampfhaustiertraining“ gelernt hast, wird der erste Kampfhaustierslot freigeschaltet. Nun einfach eines deiner Haustiere in diesen Slot ziehen und du kannst loslegen. Die anderen beiden Slots schaltest du frei, indem du ein Haustier auf Level 3 (2. Slot) bzw. auf Level 5 (3. Slot) levelst. Wenn du das geschafft hast, solltest du wieder zum Trainer gehen. Dort kannst du über eine Questreihe lernen wie du verletzte Haustiere heilst und tote Haustiere wieder belebst.

WOFÜR BRAUCHST DU „HAUSTIERE AUFSPÜREN“?

„Haustiere aufspüren“ funktioniert ähnlich wie z.B. „Erze aufspüren“, nur dass du statt eines gelben Punktes eine grüne Pfote auf der Minimap angezeigt bekommst. Haustiere, die sich fangen lassen, haben außerdem dieses Symbol über dem Kopf.

UI

Du startest einen Kampf mit Rechtsklick auf das Haustier, gegen das du kämpfen möchtest. Willst du gegen andere Spieler antreten, gehst du im Wildtierführer auf „Kampf finden“. Dann kommst du in ein UI, das wie folgt aussieht:

Willst du gegen andere Spieler antreten, gehst du im Wildtierführer auf „Kampf finden“. Dann kommst du in ein UI, das wie folgt aussieht:

Beachten solltest du, dass das aktive Haustier mit dem goldenen Rahmen in der jeweiligen Runde zuerst am Zug ist. Ob ein Haustier beginnt oder nicht, hängt von der Schnelligkeit des Haustiers, manchmal auch von einer bestimmten Attacke ab.

WAS KANN DEIN HAUSTIER?

Jedes Haustier hat insgesamt 6 Fähigkeiten. Zu Beginn hat es eine und die weiteren werden auf Level 2, 4, 10, 15 und 20 frei geschaltet. Wie du im UI sehen kannst, kann dein Haustier während eines Kampfes 3 Fähigkeiten nutzen. Vor einem Kampf solltest du dir genau überlegen, welche Fähigkeiten du nehmen willst, im Kampf kannst du sie nicht mehr ändern.

DIE VERSCHIEDENEN HAUSTIER-FAMILIEN

Es gibt 10 unterschiedliche Haustierarten: Humanoid, Drachkin, Fliegend, Untot, Kleintier, Magisch, Elementar, Wildtier, Aquatisch und Mechanisch. Jede dieser Familien hat Stärken und Schwächen, sowie passive Boni:

Neben den Familien sind auch die Fähigkeiten in verschiedene Klassen eingeteilt. Viele Haustiere haben Fähigkeiten, die zu ihrer Familie passen, es gibt aber auch Ausnahmen. Gehst du mit deiner Maus über eine Fähigkeit, wird dir angezeigt, was diese Fähigkeit genau macht. Dort findest du dann auch Hinweise, gegen welche Haustiere diese Fähigkeit besonders gut oder schlecht ist.

WO FINDEST DU NEUE HAUSTIERE UND WIE FÄNGST DU SIE?

Schau dich einfach in allen Gebieten um. Wenn du ein Haustier entdeckt hast, das dich interessiert, beginne den Kampf. Du musst das gegnerische Wildtier unter 35% seiner Gesundheit bringen, dann kannst du deine Falle auswerfen. Wenn du die Falle benutzt, kannst du in der Runde keine andere Fähigkeit einsetzen. Besteht das gegnerische Team aus mehr als einem Wildtier, solltest du bedenken, dass du nur eins fangen kannst. Auch löst die Falle nicht immer aus, manchmal brauchst du mehrere Runden, bis du erfolgreich bist.

Am Anfang solltest du in kleineren Levelgebieten kämpfen. Je höher das Gebiet, desto höher das Level der Wildtiere. Wenn du nur ein paar Level 5 Haustiere hast, hast du gegen ein Team aus Level 25 Wildtieren keine Chance. In fast jedem Gebiet gibt es einen Trainer, bei dem du täglich eine Quest abschließen kannst. Das Level der Haustiere in diesen Teams ist ein guter Anhaltspunkt, welches Level Wildtiere in diesem Gebiet haben.

DIES UND DAS

Wie bei Gegenständen gibt es Haustiere in verschiedenen Qualitäten. Spieler können ihre Haustiere maximal in rar bekommen, höhere Qualitäten gibt es nur bei NPCs. Bei höherer Qualität verbessern sich entsprechend auch die Fähigkeiten der Haustiere.

Es ist möglich die Qualität eines Haustiers mit Hilfe von Kampfsteinen zu verbessern. Diese Kampfsteine bekommt man über Haustierquests oder bei einem Haustierhändler. Manchmal droppen sie auch nach einem Haustierkampf.

Haustiere gleicher Rasse kommen in verschiedenen Arten. Gesundheit, Stärke und Schnelligkeit beeinflussen die Effektivität eines Haustiers. Daher gibt es viele Spieler, die Wert darauf legen, welche dieser Stats ein bestimmtes Haustier hat. Am Anfang spielt das noch keine große Rolle, aber du kannst diese Information schon einmal im Hinterkopf behalten, falls du Spaß an Haustierkämpfen findest und dich später Herausforderungen wie speziellen Szenarios oder Erfolgen widmen willst.

Momentan gibt es ein Haustierlimit von 2000. Von jedem Haustier kannst du maximal 3 haben. Es gibt auch Ausnahmen, wo du nur eins haben kannst (z.B. aus dem Blizzard Shop). Möchtest du dich von einem Haustier trennen, gehe mit Rechtsklick auf besagtes Haustier und wähle „Freilassen“. Wenn es die Möglichkeit gibt, das Haustier „In den Käfig zu setzen“, solltest du diese Möglichkeit wählen. Du kannst das Haustier dann einem Freund schenken, mit anderen Spielern tauschen oder im Auktionshaus anbieten.

WAS GIBT ES SONST NOCH ZU SAGEN?

Dies ist nur ein sehr kurzer Einstieg in die Welt der Haustierkämpfe, der die groben Grundlagen abdeckt. Falls du noch Fragen hast, kannst du gerne unserer Community beitreten. Hier erfährst du, wie das geht.

Feiertage

Wie in der echten Welt gibt es auch in World of Warcraft Feiertage. Während dieser speziellen Events gibt es zahlreiche Quests und Erfolge, die du absolvieren kannst. Als Dank winken dir Reittiere, Haustiere, Titel und Spielzeuge. Wenn du bestimmte Belohnungen ins Auge gefasst hast solltest du dich beeilen, wenn das Event bereits gestartet ist, denn jeden Feiertag gibt es nur einmal jährlich. Im Kalender kannst du nachsehen, wann welches Fest ansteht und wie lange es geht. Hier einmal alle Feiertage in der Übersicht:

Das Mondfest

Das Mondfest findet jedes Jahr von Ende Januar bis Anfang Februar statt und gefeiert wird das Chinesische Neujahrsfest. Während des Festes kannst du Münzen der Urahnen sammeln und diese gegen Belohnungen wie Kostüme und Haustiere eintauschen

Liebe liegt in der Luft

Das Fest findet immer Mitte Februar statt und steht im Zeichen der Liebe. Ziel ist es, Zeichen der Liebe zu sammeln und diese hinterher gegen Belohnungen einzutauschen. Hier kannst du unter anderem Haus- und Reittiere ergattern

Das Nobelgartenfest

Das „Osterfest“ in WoW ist immer im April. Beim Nobelgartenfest gilt es Ostereier zu finden, wer hätte es gedacht! Belohnungen sind unter anderem einige kosmetische Gegenstände und Reittiere wie der schnelle Frühlingsschreiter

Die Kinderwoche

Anfang Mai findet immer die Kinderwoche in World of Warcraft statt. Deine Aufgabe ist es, den Waisenkindern aus Azeroth die Welt zu zeigen. Also besuche ein Waisenhaus und nimm ein Kind mit auf entdeckungstour. Als Belohnung winken verschiedene Haustiere

Das Sonnenwendfest

Ende Juni /Anfang Juli feiern wir das Sonnenwendfest, bei dem traditionell in ganz Azeroth die Sonnenwendfeuer entzündet werden, um das Böse fern zu halten. Bei diesem Fest reist du durch die Welt und verteidigst die Feuer (oder löschst die der gegnerischen Fraktion). Zur Belohnung gibt es diverse Haustiere, Spielzeuge und Kostüme

Der Piratentag

Wer wollte nicht schon immer mal ein Pirat sein? Mitte September hast du die Möglichkeit dazu. In der Beutebucht kannst du dich in einen waschechten Piraten verwandeln und mit ein bisschen Mühe sogar zum Ehrenmitglied der Piratencrew werden!

Das Erntedankfest

Im September findet das Erntedankfest statt, bei dem die Gefallenen der Horde und der Allianz geehrt werden. Auch hier gibt es einiges zu holen, vor allem viel zu essen 😉

Das Braufest

Von Ende September bis Anfang Oktober findet das wohl deutscheste Fest in World of Warcraft statt: das Braufest. Zu dieser Zeit sind allerlei Spielstände aufgebaut, an denen es unter anderem Haus- und Reittiere zu gewinnen gibt

Die Schlotternächte

Jedes Jahr im Oktober erscheint der kopflose Reiter, um die Bürger von Azeroth in Angst und Schrecken zu versetzen. Bei diesem Fest kannst du wie in der realen Welt auch Süßigkeiten sammeln und tolle Belohnungen wie Reit- und Haustiere sowie Kostüme ergattern

Der Tag der Toten

Der Tag der Toten schließt direkt an die Schlotternächte an und ehrt die Geister unserer verstorbenen Freunde. Auch hier gibt es unter anderem ein Haustier als Belohnung

Das World of Warcraft Jubiläum

Auch World of Warcraft hat Geburtstag! Und zwar Mitte November, denn da erschien das Spiel vor einigen Jahren. Wenn du während dieser Zeit einloggst, bekommst du einen Erfolg sowie einige kleine Goodies geschenkt. Zum Beispiel das Feiertagspaket, mit dem du während der Feierlichkeiten deinen Erfahrungs- und Rufzuwachs erhöhen kannst

Das Pilgerfreudenfest

Ende November geht es auf Truthahnjagd! Hauptsächlich geht es hier ums Essen, aber es gibt auch einige Items, die du dir erspielen kannst. Mit dabei sind Spielzeuge, Haustiere und Kochrezepte

Das Winterhauchfest

Im Dezember kommt Altvater Winter in die Hauptstädte und verteilt mit seinen Helferlein viele Geschenke. Zu dieser Zeit können auch viele der Bösewichte nicht anders, als sich festlich zu dekorieren. Du kannst während dieses Festes jede Menge Haustiere und Spielzeuge bekommen

Die Neujahrsfeier

Am 31. Dezember feiern wir auch in Azeroth den Jahreswechsel mit einem großen Feuerwerk. Ab 6 Uhr morgens werden jede Stunde einige Raketen in den Himmel geschossen. Zu holen gibt es ausnahmsweise mal nichts, aber es ist definitiv einen Blick wert!

Bei vielen Festtagen gibt es zusätzlich zu den zahlreichen Quests noch Eventbosse, die die Chance auf tolle Gegenstände wie beispielsweise Reittiere bieten. Du kannst die Bosse über den Dungeonbrowser (Taste I) besuchen. Zudem gibt es Feiertage, die etwas regelmäßiger stattfinden:

Der Anglerwettbewerb im Schlingendorntal

Der Wettbewerb findet jeden Sonntag um 14 Uhr im Schlingendorntal statt. Ziel ist es, mehr Fische zu angeln, als alle anderen Teilnehmer. Als Belohnung gibt es verschiedene Angelausrüstung sowie einen Ring, die die Erfahrung beim Leveln erhöht

Der Dunkelmondjahrmarkt

In der ersten Woche jedes Monats findet der Dunkelmondjahrmarkt statt. Sprich mit einem der Beauftragten, um zu erfahren, wo sich das Portal zur Dunkelmondinsel befindet und dann kann es auch schon losgehen. Auf dem Jahrmarkt winken viele tolle Spielbuden mit Losen, die du gegen Reit- und Haustiere, Spielzeuge und Ausrüstung tauschen kannst

Seit „Legion“ gibt es auch die sogenannten Microfeiertage, welche nur eine sehr kurze Zeit stattfinden und mehr zur Unterhaltung als zum Sammeln von Gegenständen dienen. Aber auch wenn es nicht viel zu holen gibt, sind sie einen Blick wert.

Ruf des Skarabäus

Am 23. Januar 2006 wurden die Tore des Raids „Ahn’Qiraj“ zum ersten Mal geöffnet und genau das wird mit diesem Feiertag gefeiert. Also auf nach Silithus und staunen!

Das große Hippogryphenschlüpfen

Im Februar kannst du mit eigenen Augen anschauen wie die kleinen Hippogryphen in Feralas schlüpfen. Das passiert nur einmal im Jahr, also nicht verpassen!

Un’Gorowahnsinn

Die Dinos laufen Amok! Und zwar jeden März und August im Krater von Un‘goro. Das kannst du natürlich nicht zulassen und hilfst, sie wieder zu beruhigen, oder?

Marsch der Kaulquappen

Im April sind die Murlocs los! Die Winterflossenmurlocs lassen ihre Kaulquappen im Dorf der Winterflossen in der Boreanischen Tundra frei herumlaufen und deine Aufgabe ist es, sie zu füttern und vor Raubtieren zu schützen

Tag der Wachen

Die harte Arbeit der Stadtwachen wird im April geehrt. Du kannst in die Rolle einer Wache schlüpfen und am eigenen Leib erfahren, wie stressig der Job ist

Frühlingsballonfest

Im Mai kannst du schöne Ballonfahrten über die zahlreichen Gebiete Azeroths genießen und einfach mal die Seele baumeln lassen

Glühkappenfest

Die Sporlinge in den Zangarmarschen feiern im Mai ihr jährliches Pilzfest. Wenn du möchtest, kannst du ihnen dabei helfen, es wird dein Ansehen bei den Sporeggar sicherlich heben!

Tanz der tausend Boote

In Tausend Nadeln findet jedes Jahr im Juni der Tanz der Boote statt, welcher schön anzusehen ist

Du siehst also: es ist immer etwas los in Azeroth, überall gibt es etwas zu entdecken. Doch mit den Feiertagen ist noch lange nicht Schluss. Ab und zu finden einzigartige Events statt, die es nur ein einziges Mal gibt (beispielsweise die Öffnung von Ahn’Qiraj, die ich oben angesprochen habe), zudem gibt es jede Woche sogenannte Bonusereignisse, die ebenfalls Abwechslung bieten. Mehr dazu erfährst du hier.

Erfolge

Für viele Tätigkeiten in World of Warcraft gibt es auch Erfolge, die man freischalten kann. Für jeden Erfolg bekommst du Erfolgspunkte, die du dann mit anderen Spielern vergleichen kannst. Einige Spieler haben es sich auf die Fahne geschrieben möglichst viele dieser Erfolgspunkte zu sammeln und suchen daher stetig nach neuen Herausforderungen im Spiel. Mit der Y-Taste kannst du das Erfolgsfenster öffnen und so nachsehen, welche Erfolge du bereits errungen hast und welche dir noch fehlen. Wenn du nach einem bestimmten Erfolg suchst, kannst du auch das Suchfeld oben rechts benutzen.

Bei einigen Erfolgen kannst du allerdings auch mehr als nur Erfolgspunkte bekommen. Es gibt Erfolge, die dir neue Reittiere, Haustiere oder Titel freischalten, sobald du sie geschafft hast. Meist sind das „Metaerfolge“ die erst freigeschaltet werden, wenn du eine bestimmte Anzahl an anderen Erfolgen gemeistert hast. Nehmen wir einmal den Metaerfolg „Ruhm des Schlachtzüglers von Argus“ als Beispiel.

Wenn du diesen Erfolg im Erfolgsfenster anklickst siehst du einige weitere Erfolge, die nötig sind, um den Metaerfolg abzuschließen. Erst wenn du alle aufgelisteten Erfolge geschafft hast wird der Metaerfolg freigeschaltet und du bekommst die Belohnung, in diesem Fall das Reittier „Antorischer Schattenhund“. Du kannst auch auf die einzelnen Erfolge klicken um zu sehen, was du genau machen musst, um diese zu schaffen.

Metaerfolge gibt es meist bei Raids oder Dungeons, um die Spieler zu belohnen, die eine Menge Erfolge machen. Allerdings bekommst du nicht bei jedem Metaerfolg auch etwas geschenkt, die meisten Erfolge sind nur zum Zeitvertreib gedacht. Einige Metaerfolge sind hingegen vergleichsweise wichtig, da es seit der Erweiterung „Warlords of Draenor“ üblich ist, dass die Flugeigenschaft deiner Reittiere in den neueren Gebieten erst durch einen Erfolg freigeschaltet werden muss. Solange du den entsprechenden Erfolg für den jeweiligen Kontinent nicht hast, musst du dich am Boden fortbewegen.

Inselexpeditionen

In „Battle for Azeroth“ dreht sich alles um die Ressource Azerit, mit der du deine Azeritrüstung verbessern kannst. Eine gute Möglichkeit, um an Azerit zu kommen, sind die Inselexpeditionen, welche ebenfalls mit „Battle for Azeroth“ ins Spiel gekommen sind.

Am Anfang jeder Expedition landest du auf einer kleinen Insel, auf der einige Gegner sowie Azeritvorkommen auf dich und deine beiden Mitsreiter warten. Richtig gehört, du bestreitest die Expeditionen immer in einem Dreierteam. Gleichzeitig landet eine Gruppe der gegnerischen Fraktion ebenfalls auf der Insel. Auch die Gegner möchten so viel Azerit wie nur möglich für sich beanspruchen, deshalb ist es jedes Mal ein kleiner Wettlauf gegen die Zeit. Gewonnen hat, wer zuerst die benötigte Anzahl an Azerit sein eigen nennt. Am oberen Rand kannst du sehen, welche Fraktion gerade wie viel Azerit besitzt.

Azerit bekommst du praktisch von jedem Gegner, jeder Truhe, etc., es unterscheidet sich lediglich die Menge. Die Herausforderung ist es hier also, den optimalen Weg zu finden, um möglichst schnell, und somit schneller als die gegnerische Fraktion, ans Azerit zu kommen.

Das gegnerische Team können wahlweise NPCs sein oder (wenn gewünscht) auch echte Spieler der gegnerischen Fraktion, mit denen ihr euch dann ums Azerit prügeln könnt. Es kann also durchaus passieren, dass du und deine Gruppe von der gegnerischen Fraktion angegriffen werdet, während ihr gegen Monster kämpft, Es lohnt sich also, die Umgebung im Auge zu behalten.

Es gibt mehrere verschiedene Inseltypen, aus denen zufällige Inseln mit verschiedenen Monstern, Questgebern, Schatztruhen, Eroberungspunkten, Events, Azeritvorkommen und ähnlichem generiert werden. Jede Woche stehen drei Inseln zur verfügung, du wirst dann automatisch einer Insel zugewiesen, wenn du auf „Gruppe finden“ klickst. Jede Expedition dauert etwa 15-20 Minuten. Jede Woche gibt es zudem noch eine Quest, bei der du eine bestimmte Menge Azerit sammeln musst. Im Gegenzug bekommst du eine bestimmte Menge Azerit zusätzlich geschenkt. Manche Gegner lassen zudem „Seefahrerdublonen“ fallen, die du entweder auf dem Schiff während einer Expedition gegen ausgewählte Items tauschen kannst oder in der Nähe des Expeditionstisches bei einem NPC gegen Mounts, pets u. ä. tauschen kannst.

Kriegsfronten

Die Kriegsfronten sind ein neuer Modus, welcher mit „Battle for Azeroth“ seinen Einzug ins Spiel gefunden hat. Hier steht der Konflikt zwischen Horde und Allianz im Mittelpunkt. Was sich auf den ersten Blick nach einem PvP Modus anhört, bei dem sich Spieler der beiden Fraktionen bekriegen, ist allerdings reiner PvE Inhalt. Genauer gesagt sind es Szenarien für 20 Spieler, derzeit im Arathihochland und an der Dunkelküste. Ziel ist es, die Festung des Gegners zu stürmen und den jeweiligen General zu besiegen.

Um dieses Ziel zu erreichen musst du mit deinen Verbündeten eine Basis errichten und die Truppen deiner Fraktion stärken. Der Modus ist an die Warcraft Strategiespiele angelehnt, dieses Mal operierst du allerdings direkt vom Schlachtfeld aus. Du sammelst Ressourcen, die du dann in neue Gebäude und Truppen investieren kannst. Welche Gebäude errichtet werden, entscheidet die Mehrheit, die Gebäude, in die die meisten Spieler Ressourcen investieren, werden dann aufgebaut. Der Gewinner der Schlacht kontrolliert danach für eine gewisse Zeit das jeweilige Gebiet. Dort können dann von den Spielern der jeweiligen Fraktion Quests und ähnliches erledigen. Das Szenario selbst besteht aus mehreren Phasen:

PHASE 1: RESSOURCEN SAMMELN

Nehmen wir an, die Allianz besitzt momentan die Kontrolle über das Arathihochland. Nun können sich Allianz-Spieler direkt dorthin teleportieren lassen, um die zuvor angesprochenen Quests zu absolvieren, seltene Gegner und einen Weltboss zu töten. Horde Spieler können ebenfalls das Arathihochland betreten, sie werden dort allerdings fürs PvP markiert und haben es deshalb etwas schwerer, dort etwas zu erledigen.

Um die Kontrolle über das Arathihochland zu erlangen, müssen die Horde-Spieler nun Ressourcen für den Angriff sammeln. In der Horde Hauptstadt Zuldazar stehen einige NPCs bereit, die Spenden dafür entgegen nehmen. Das können zum Beispiel Gold oder Handwerksitems sein, Was die NPCs haben wollen, entscheidet der Zufall. Jeder der neun NPCs nimmt einmal pro Tag eine Spende entgegen. Damit du nicht leer ausgehst, bekommst du für jede Spende etwas Azerit für deine Azeritrüstung. Sobald genügend Ressourcen abgegeben wurden, beginnt die zweite Phase.

PHASE 2: DER ANGRIFF

Die Horde Spieler können nun eine kurze Quest-Reihe absolvieren, an deren Ende sie das Kriegsfront-Szenario erwartet. Dort müssen sie, wie oben beschrieben, die Festung der Gegner stürmen und den General besiegen. Die Allianz kann dagegen nichts unternehmen, da es sich wie gesagt um PvE inhalte und nicht um ein PvP-Battleground handelt.

Die beiden Phasen wiederholen sich immer wieder im Wechsel, mal kontrolliert die Allianz das Arathihochland, mal die Horde. Jede Phase soll ca. 2 Tage lang dauern, es hängt jedoch davon ab, wie viele Spieler aktiv mitwirken. Ob das Szenario „gewonnen“ wird hat allerdings keinen Einfluss auf den Wechsel der Kontrolle über das Arathihochland.

Raids

Dungeons kennst du bereits vom Leveln. Was aber sind Raids? Raids sind im Prinzip „größere“ Dungeons. In ihnen befinden sich (meistens) mehr Bosse und sie erfordern auch mehr Spieler als die gewohnten fünf aus den Dungeons. Theoretisch kannst du Raids auch schon früher als auf dem Maximallevel betreten, denn es gab im Endgame immer wieder neue Raids, die mittlerweile veraltet sind.

Im Verlauf einer Erweiterung erscheinen regelmäßig neue Raids, die mit den neuen Bossen neue Herausforderungen und bessere Beute bieten. Viele Spieler schließen sich zu Raidgruppen zusammen, um regelmäßig zu „raiden“, also den aktuellen (oder einen älteren) Raid zu besuchen. Wie du eine Raidgruppe oder Gilde finden kannst, erfährst du hier.

Bevor du einen Raid betrittst, solltest du dich schlau machen, welche Bosse es gibt und welche Fähigkeiten sie haben. So kannst du entweder eigene Taktiken entwickeln, oder zumindest besser verstehen, wie die Bosse funktionieren (das Gleiche kannst du natürlich auch bei Dungeons machen). Im Internet gibt es zahlreiche Webseiten und Youtube Kanäle, die dir hilfreiche Guides bieten, mit denen du dich auf die Bosse vorbereiten kannst.

Weltquests

Dieser Artikel bezieht sich auch auf Änderungen, die mit der Erweiterung „Shadowlands“ ins Spiel kommen. Shadowlands erscheint voraussichtlich ende 2020. Einige der hier beschriebenen Dinge sind also momentan noch nicht im Spiel, nicht wundern.

HInweis

Weltquests funktionieren im Grunde wie die Quests, die du bereits kennst. Der Unterschied dabei ist, dass du diese Quests direkt auf der Weltkarte siehst. Du kannst die Quests auch direkt machen, wenn du in dem entsprechenden Gebiet (an der entsprechenden Stelle) bist und brauchst dazu nicht zu einem Questgeber gehen. Sobald du die Questziele geschafft hast (du siehst sie an der rechten Bildschirmseite), bekommst du auch direkt die Belohnung und musst nicht zu einem NPC um diese abzuholen.

Manchmal sind das nur Einzelaufgaben wie „Töte X von Monster Y“ oder manchmal finden Angriffe auf ein Lager statt, welches man verteidigen muss und so weiter. Es gibt zudem auch kleinere „Questreihen“, du erledigst also eine Aufgabe und bekommst im Anschluss eine neue. Die Belohnung gibt es dann am Ende dieser Questreihe. Manche Weltquests sind dann eher etwas besonderes, zum Beispiel gibt es in Bastion eine Quest, bei der man „Flappy Bird“ spielen muss. Für Abwechslung ist also gesorgt.

Zandalar

Es gibt sowohl Weltquests die du alleine machen kannst als auch Weltquests, für die du dir besser eine Gruppe suchst, um zum Beispiel starke Gegner zu besiegen. Du kannst jederzeit eine Gruppe über das Gruppensuchtool suchen, indem du auf die Beschreibung der Worldquest an der rechten Seite des rechtsklickst und „Gruppe finden“ auswählst.

Berufungsquests

Die Berufungsquests wurden mit „Shadowlands“ eingeführt und knüpfen nahtlos an die Weltquests an. Das sind spezielle Aufgaben, die du in der Welt erledigen sollst. Beispielsweise „Schließe 4 Weltquests in Maldraxxus ab“ oder „Sammle 5 Erze in der Bastion“. Es gibt natürlich noch viele weitere verschiedene Aufgaben, aber das Prinzip sollte klar geworden sein. Bei manchen Quests kannst du auch alternativ einen Dungeon besuchen, bei welchen Quests das geht und was du machen musst, kannst du im Questlog nachlesen.

Als Belohnung bekommst du dann eine Kiste, in der Nützliche Items sind. Du bekommst also zusätzlich zu den Belohnungen der Weltquests noch einmal etwas dazu, wenn du die Anforderungen erfüllst. Du musst jedoch darauf achten, die Berufungsquests auch anzunehmen, bevor du die Weltquests erledigst. Am besten ist also, du machst jeden Tag zuerst einmal einen Ausflug in dein Paktsanktum und sprichst dort mit den jeweiligen NPCs. Es ist übrigens egal, in welchem Pakt du bist, jeder bekommt die gleichen Berufungs- und Weltquests.

Mythisch+

Mythisch und Mythisch+ sind weitere Schwierigkeitsgrade (neben NHC und HC), die auf dem Maximallevelfür Raids und Dungeons freigeschaltet werden. Wobei Mythisch+ nur für Dungeons verfügbar ist, aber dazu später mehr.

MYTHISCH IN RAIDS

In Raids bekommen die meisten Bosse mehr Fähigkeiten, wenn man sie im mythischen Schwierigkeitsgrad spielt, zusätzlich zu erhöhtem Leben/Schaden etc. Dadurch kann sich die Taktik, die man durch den NHC und HC gewohnt ist durchaus ändern. Zudem ist die Spieleranzahl auf 20 Spieler festgesetzt, sie ist also nicht variabel zwischen 10 und 30, wie im NHC und HC. Es ist also ratsam nur mit eingespielten Gruppen den mythischen Schwierigkeitsgrad zu besuchen.

MYTHISCH IN DUNGEONS

In Dungeons gibt es mehrere Abstufungen des mythischen Schwierigkeitsgrades. Zum einen ist da der „normale“ mythische Modus, bei dem die Bosse einfach etwas schwieriger sind. Am Ende des Dungeons bekommt jeder Spieler einen mythischen Schlüsselstein, welcher eine bestimmte Stufe besitzt. Diesen Schlüsselstein kann man wiederrum in einem mythischen Dungeon am Anfang in die kleine Konsole stecken, um den Mythisch+ Modus zu aktivieren. Je nach Höhe der Stufe ist der Dungeon schwerer.

Zum einen haben die Gegner mehr Leben und verursachen mehr Schaden, zu anderen kommen bestimmte Affixe hinzu. Affixe sind zusätzliche Effekte und Fähigkeiten, die die Gegner und Bosse bekommen, um das Vorankommen im Dungeon schwieriger zu gestalten. Ein Schlüsselstein kann bis zu vier verschiedene Affixe bekommen. Die Anzahl der Affixe hängt von der Stufe des Schlüsselsteins ab, beispielsweise: Stufe 2: ein Affix, ab Stufe 10: vier Affixe (einer davon ist immer ein Saisonspezifischer Affix“). Hier findest du alle Affixe:

AB MYTHISCH +10

Ab Stufe 10 kommt ein saisonaler Affix hinzu. Das bedeutet, dass dieser Affix zur nächsten Saison verschwindet und durch einen neuen ersetzt wird. Der aktuelle Affix heißt „Gequält„. Dabei sind im Dungeon 4 starke Gegner verteilt, die beim besiegen einen Animabonus gewähren, der den Spielern im restlichen Dungeon hilft. Das ganze funktioniert ähnlich wie die Animaboni in Torghast. Alle Gegner dieser Art (man erkennt sie an Portalen) die nicht besiegt wurden verstärken den Endboss. Es ist also ratsam diese Gegner zu finden und zu töten.

Je nach Kombination der Affixe gestaltet sich der Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Dungeons. Zusätzlich gibt es für jeden Dungeon eine Zeitbeschränkung. Wird der Dungeon innerhalb der Zeit geschafft, erhöht sich die Stufe des Schlüsselsteins um ein, zwei oder drei Stufen, je nachdem, wie viel Zeit noch übrig ist. Keine Sorge, wenn deine Gruppe es nicht innerhalb der Zeit schafft, bekommt ihr trotzdem Beute, Der Schlüsselstein, der eingesetzt wurde, wird jedoch um eine Stufe verringert.

Je höher die Stufe des Schlüsselsteins, desto bessere Beute winkt am Ende des Dungeons. Zudem bekommt jeder Spieler, der an einem Mythisch+ Dungeon teilgenommen hat Mittwochs eine Truhe, die zusätzliche Beute enthält. Die Beute darin richtet sich nach der Anzahl der gespielten Dungeons und den Schlüsselhöhen..

Azeritrüstungen

Azeritrüstungen sind besondere Rüstungsteile, welche mithilfe von Azerit, welches das versteinerte Blut der Welt Azeroth ist, verstärkt werden können. Je mehr Azerit du sammelst, desto stärker werden deine Rüstungsteile also. Im folgenden erkläre ich dir, wie das Ganze genau funktioniert.

Das Wichtigste ist das „Herz von Azeroth“, eine mächtige Halskette, aus der die übrigen Rüstungsteile ihre Kraft ziehen. Sobald du Azerit aus einem Azeritvorkommen abbaust (oder es aus sonstigen Quellen erhältst), steigt die Stufe der Halskette an. Auf bestimmten Stufen schaltest du so Boni auf den Azeritrüstungsteilen frei. Dabei kannst du aus mehreren Boni eines auswählen. Hier einmal ein Beispiel, wie die Auswahl der Boni auf deiner Azeritrüstung abläuft:

DIE BONI

Wie du siehst, ist der „Skillbaum“ (wenn man es so nennen möchte) kreisförmig aufgebaut. Auf jedem Ring stehen mehrere Boni zur Auswahl, welche bestimmte Fähigkeiten deines Charakters verstärken. Pro Ring kannst du einen Bonus auswählen der in Kraft treten soll, die anderen bleiben deaktiviert. Mit höheren Stufen deiner Halskette schaltest du die weiteren Ringe (von außen nach innen) frei. Jedes Azeritrüstungsteil hat seinen eigenen Skillbaum und kann so auch individuell angepasst werden.

RÜSTUNGSTEILE TAUSCHEN

Während deiner Reise in „Battle for Azeroth“ wirst du zudem immer wieder mal deine Rüstungsteile austauschen, auch die Azeritrüstungsteile. Dir geht aber kein Fortschritt verloren, da dein Azerit immer in die Halskette fließt, welche du nicht austauschen kannst. Wie viele Ringe auf den Azeritrüstungsteilen freigeschaltet sind, richtet sich also danach, auf welcher Stufe deine Halskette ist. Du kannst deine Azeritrüstungsteile also bedenkenlos austauschen, ohne Angst zu haben, dass das Azerit, welches du dort schon hineingesteckt hast, verloren geht.

DIE SKILLUNG ÄNDERN

Die Boni auf den Azeritrüstungsteilen sind übrigens festgelegt und nicht zufällig, du kannst dich also vorher informieren, welche Rüstungsteile und die damit verbundenen Boni gut für deine Spielweise sind. Du kannst die gewählten Boni übrigens auch ändern und bist nicht auf deine erste Auswahl festgelegt. Je nach Spielsituation kannst du so deine Azeritrüstungen perfekt anpassen. Dazu musst du zu einem NPC in Kul Tiras (Allianz) oder Zuldazar (Horde) gehen und ihn bitten, deine Azeritrüstungsteile ändern zu dürfen. Als Gegenleistung verlangt dieser Gold, die Kosten fürs umskillen steigen dabei von Mal zu Mal an.

Handeln

Du kannst in World of Warcraft auch mit anderen Spielern handeln um Gegenstände, die du gesammelt hast, zu tauschen, verkaufen oder verschenken. Eine Möglichkeit ist das Auktionshaus, Die Erklärung dazu, wie es funktioniert findest du hier. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten die das Handeln mit anderen Spielern ermöglichen. Diese sind viel „persönlicher“ als das weitgehend anonyme Auktionshaus, da du hier direkt mit deinem Gegenüber in Kontakt trittst.

SPIELER ZU SPIELER

Wenn du auf einen Spieler triffst, mit dem du handeln möchtest, kannst du auf sein Portrait rechtsklicken und „Handeln“ wählen. Danach öffnet sich das Handelsfenster.

Du siehst dort zwei Spalten mit leeren Plätzen, eine für jeden Spieler. Du und dein Handelspartner könnt nun in die jeweilige Spalte die Items ablegen, die gehandelt werden sollen. Der Platz an Gegenständen ist begrenzt, Ihr könnt aber natürlich auch einen zweiten Handel starten, falls ihr mehr Gegenstände handeln wollt, als dort hineinpassen.
Wenn beide Spieler Items in die Spalten gelegt haben, muss der Handel bestätigt werden. Erst, wenn beide den Handel bestätigt haben, wird der Handel abgeschlossen. So wird verhindert, dass einer der beiden noch Items austauscht, um den anderen über den Tisch zu ziehen.
Es muss aber nicht immer ein „Item gegen Item“ Tausch sein, du kannst so auch Items gegen Gold tauschen, indem oben in das entsprechende Feld ein Goldbetrag eingegeben wird. Das Ganze kann auch gemischt werden, also du kannst ein Item platzieren und dein Gegenüber gibt dir dafür ein anderes (evtl. nicht ganz so wertvolles) Item und etwas Gold. Es ist auch nicht zwingend notwendig, dass beide Handelspartner etwas ins Handelsfenster legen. So kannst du z.B. etwas verschenken, ohne einen Gegenleistung dafür zu bekommen.

Das unterste Feld auf jeder Seite ist zum Verzaubern gedacht. Dort können Gegenstände abgelegt werden, die mit Verzauberungen modifiziert werden aber nicht gehandelt werden sollen. Eben so kannst du dir mit Hilfe von einem Schurken Schliesskassetten öffnen lassen, wenn du selbst kein Schurke bist.

Ein Beispiel:
Du möchtest deinen Ring verzaubern lassen, sodass du einen bestimmten Wertebonus darauf bekommst. Nachdem du einen Verzauberer gefunden hast, öffnest du das Handelsfenster und legst deinen Ring in das unterste Feld. Der Verzauberer wirkt nun die Verzauberung auf den Ring und du kannst nachschauen, ob alles so ist, wie du es wolltest. Als Gegenleistung gibst du ihm etwas Gold dafür. Nachdem beide den Handel bestätigt haben erhält der Verzauberer das Gold und die Verzauberung befindet sich auf deinem Ring.

Sprecht euch am besten vor dem Handeln ab, welches Item gegen welchen Goldbetrag bzw. welches andere Item getauscht werden soll, so vermeidet ihr Missverständnisse. Wenn du „Enter“ drückst (also damit das Chateingabefenster öffnest) und danach mit einem Umschalt-linksklick auf einen Gegenstand klickst, wird der jeweilige Gegenstand im Chat verlinkt, so wissen beide Spieler genau, um welchen Gegenstand es gerade geht.

HANDELN PER POST

Post!

Du kannst auch Handeln, indem du Gold oder Items per Post verschickst. Gehe dazu zu einem Briefkasten in deiner Nähe und klicke ihn an. Du siehst nun deinen Posteingang, in dem sich die Briefe befinden, die du bereits bekommen hast. An einem kleinen Briefsymbol an der Minimap kannst du auch sehen, ob du Post hast. Klicke nun auf den „Post versenden“ Tab unten.

In dem Textfeld oben kannst du nun den Namen des Charakters eingeben, an den der Brief gehen soll. Achte dabei auf die korrekte Schreibweise, damit der Brief auch bei der richtigen Person ankommt. Du kannst Post auch an einen anderen Server verschicken. Dazu trägst du nach dem Charakternamen mit einem Bindestrich den Server ein (Beispielcharakter-Servername). Beachte nur, dass du Gold nicht auf andere Server schicken kannst, Items aber schon. Zudem muss dem Empfänger der selben Fraktion angehören wie du.

Die Betreffzeile und das Textfeld sollten recht selbsterklärend sein, darunter befinden sich leere Felder, in die du Gegenstände legen kannst. Auch hier ist die Anzahl der Gegenstände pro Paket begrenzt. Je nachdem, wie viele Gegenstände du verschickst, kostet das Verschicken mehr, Den Preis findest du oben rechts neben dem Empfängerfeld.

Unter den Feldern für die Items kannst du einen Goldbetrag eingeben, wenn du Gold versenden möchtest. Du kannst aber auch Pakete per Nachnahme verschicken, klicke dazu rechts auf „Nachnahme“ und trage den Betrag ein, den du für deine Items bekommen möchtest . Der Empfänger kann das Paket nur öffnen, wenn er den Betrag bezahlt, ansonsten bekommst du alles wieder zurück.
Die Versandzeit beträgt pro Brief eine Stunde, es sei denn, du und der Empfänger seid in der gleichen Gilde, dann ist die Post sofort da.